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Der Abfall-Tipp im März - Umweltfreundliche Ostereier mit Hilfe der Natur

Mit Ostern nähert sich eine lange Tradition in vielen Familien – das Ostereier Färben. In den Geschäften gibt es Farben in Hülle und Fülle, häufig basieren sie jedoch auf chemischen Stoffen, die in der Produktion und Entsorgung die Umwelt belasten. Farbstoffe aus der Natur zum Färben zur Hilfe zu nehmen, ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei sind diese Verfahren umweltfreundlich und kostengünstig zugleich!

Hier ein paar Färbetipps:

Eier mit dem Biosiegel sorgen bereits für eine umweltfreundliche Grundlage.  

Für rote Eier werden 300 g Rote Beete, für blaue Eier 300 g Rotkohl kleingeschnitten und für braune Eier von mehreren Zwiebeln die braune Schale abgezogen. Rote Beete, Rotkohl oder Zwiebeln werden jeweils in einen Topf gegeben, mit Wasser bedeckt und 30 - 40 min gekocht. Die Farbe für gelbe Eier erhält man, indem 3 - 4 Tel. Kurkuma in einem halben Liter kochendem Wasser aufgelöst werden. Der jeweilige Sud wird durch ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb in ein Gefäß abgegossen und pro 250 ml Flüssigkeit werden 1 Esslöffel Essigessenz dazugegeben.

Die Eier werden hartgekocht und heiß in den warmen Sud gegeben. Ca. 4 Stunden dauert die Färbung, dann können die Eier entnommen und mit ein wenig Fett zum Glänzen gebracht werden.

Wer den Sud noch einmal benutzen möchte, darf ihn nicht mehr kochen, sondern maximal auf 70  °C erwärmen. Durch den Essig verändern sich sonst die Pflanzenfarbstoffe. 

Viel Spaß!

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