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Der Abfall-Tipp im Juni: Hilfe zur Auswahl von nachhaltigen Elektrokleingeräten

Vom 30.05. bis 05.06.2017 findet zum dritten Mal die Europäische Nachhaltigkeitswoche statt. Gerade bei Elektrokleingeräten zeigt es sich, dass viele Geräte nicht nachhaltig sind. So werden viele Kleingeräte nach weniger als fünf Jahren zu E-Schrott.

Hier ein paar Tipps für die Auswahl nachhaltiger Elektrokleingeräte:

Durch Konsumverzicht wird die größte Nachhaltigkeit erreicht. Darüber hinaus wird nicht jedes Elektrokleingerät dauerhaft benötigt, wie z.B. eine Heckenschere. Leihen ist hier eine Alternative.

Nachhaltige Elektrokleingeräte zeichnen sich neben der Reparaturfreundlichkeit u.a. durch ressourcensparende Produktion, Haltbarkeit und Energieeffizienz aus. Dies zu beurteilen ist sehr schwierig. Testurteile und z.B. das Label „Der Blaue Engel“ können als Entscheidungshilfe herangezogen werden.

Zur Beurteilung der Reparaturfreundlichkeit ist als erster Schritt das Öffnen des Gerätes entscheidend. Bei verschraubten Geräten ist das in der Regel kein Problem. Viele Geräte sind jedoch genietet, geklammert, verschweißt oder die Gerätehülle ist aus einem Teil gegossen. Diese Geräte lassen sich nicht oder schlecht öffnen und wieder verschließen.

Elektrokleingeräte mit elektronischen Steuereinrichtungen, z.B. Kaffeevollautomaten, sind reparaturanfälliger als Geräte ohne Steuereinrichtung. Steuereinrichtungen können geschont werden, wenn sie nicht ständig im „Stand-by“ sind. Deshalb ist es wichtig, diese Geräte nach dem Gebrauch vom Strom zu nehmen.

Bei batterie- oder akkubetriebenen Geräten ist die Möglichkeit und Art der Entnahme der Energiequellen zu prüfen. Nicht empfehlenswert sind Geräte, bei denen Batterien und Akkus nicht problemlos ausgetauscht werden können.

Darüber hinaus ist zu prüfen, ob der Hersteller Ersatzteile anbietet und wenn ja zu welchem Preis. Gerade bei „No Name“-Produkten sind Ersatzteile häufig nicht erhältlich.

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