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Der Abfall-Tipp im Mai: Kompost anwenden, aber wie?

Kompost, ist ein organischer Dünger, der aus einer Mischung gröberen und feineren Bio- und Gartenabfällen durch Verrottung entsteht. Wer selbst kompostiert erhält fertigen Kompost schon ab ca. 6 Monaten. Für die meisten Anwendungen empfiehlt es sich den Kompost abzusieben. Hierdurch erhält man den feineren Kompost sowie den gröberen Häcksel. Wer nicht selber kompostiert, kann Qualitätskompost und Häcksel mit dem RAL-Gütesiegel  auf der Kompostierungsanlage der AWA Entsorgung GmbH in Würselen und am ELC Warden erwerben.

Prinzipiell kann Kompost ganzjährig eingesetzt werden, die beste Zeit ist aber im Frühjahr oder im Herbst.

Kompost wirkt in den oberen Bodenschichten, da für die weitere Verrottung Sauerstoff benötigt wird. Deshalb erfolgt die Aufbringung oberflächlich, bzw. die Einarbeitung in der Regel bis maximal 20 cm Tiefe.

Eine Mischung aus Erde, Sand und Kompost zu gleichen Teilen ergibt eine nährstoffreiche Blumenerde für den Balkonkasten. Eine Nachdüngung  ist in der Regel nicht erforderlich. 

Eine feine Absiebung des Kompostes kann zur Rasendüngung genutzt werden, indem der Kompost mehrfach innerhalb der Vegetationsperiode dünn über den Rasen gestreut wird, ohne dass die Grasnarbe verklebt.

Kompost eignet sich auch als Pflanzlochbeigabe für Bäume und Sträucher. Hierzu  wird der Kompost mit der ausgehobenen Gartenerde sorgfältig vermischt und damit das Pflanzloch aufgefüllt.

Grober Häcksel unterdrückt Wildkräuter unter Sträuchern und um Stauden, wenn er im Frühjahr und Herbst in einer ca. 5 cm Schicht aufgebracht wird.

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