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Der Abfall-Tipp im August: Bioabfall fachgerecht in der Biotonne entsorgen

Bioabfälle können prinzipiell lose in die Biotonne gegeben werden. Je nach Wetter und Art des organischen Abfalls ist ein Einpacken empfehlenswert.  Aber wann  ist es sinnvoll und welches Material ist dafür zugelassen und welches nicht? Denn Plastiktüten oder Bioabfalltüten, die nicht schnell genug kompostieren, sind nicht als Verpackungsmaterial geeignet. Sie sind aus dem Bioabfall nur schwer oder gar nicht mehr zu entfernen und ihre Rückstände mindern die Qualität des Kompostes. Nur wenn Bioabfall schon in der Biotonne sauber gesammelt wird, kann daraus hochwertiger Kompost erzeugt werden.

Hier ein paar hilfreiche Tipps, wie Bioabfälle in der Biotonne sauber gesammelt werden können:

  • Heiße Sommertage beschleunigen die Verrottung des organischen Materials bereits in der Tonne. Die hierdurch entstehende Flüssigkeit ist die Voraussetzung für die Entwicklung der Fliegenmade und sorgt für unangenehme Gerüche. An diesen Tagen empfiehlt es sich  Küchenabfälle in Zeitungspapier oder Küchenrolle einzupacken und die Tonne  an einen schattigen Ort zu stellen. 
     
  • Mit kompostierbaren  Bioabfallsäcken lassen sich nicht nur die Sortiergefäße in der Küche gut auskleiden. Sie bieten zugeknotet  für eine gewisse Zeit eine dichte Verpackung der organischen Abfälle in der Tonne.  Zu beachten ist, dass nur Bioabfallsäcke für die Biotonne im Verbandsgebiet des ZEW (StädteRegion Aachen, Stadt Aachen, Düren) zugelassen sind, die mit dem geschützten Markenzeichen „Keimling“ (siehe Abbildung) ausgezeichnet sind. Sie sind nach der DIN Norm DIN EN 13432 oder DIN EN 14995 zertifiziert und verrotten vollständig in der Zeit, in der die Bioabälle in den Verwertungsanlagen verweilen. 

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